Reiseblog für Strandreisen

Seychellen

🌴 Seychellen – ein kleines Stück vom Paradies

Ein friedvolles Fleckchen Erde, an dem die Zeit plötzlich langsamer läuft. Genau so haben sich die Seychellen für uns angefühlt. Tage, die einfach dahinplätschern, barfuß im Sand, mit Meeresrauschen im Ohr und einer großen Portion Hakuna Matata im Gepäck.
Und das Beste: Dieses Paradies ist gar nicht so weit weg, wie man denkt – nach etwa 8,5 Stunden Flug bist du da. Trotz Insel-Vibes ist hier alles erstaunlich gut organisiert und zivilisiert. Perfekt also, um komplett runterzufahren, ohne auf Komfort zu verzichten. 🌞

Reisevorbereitung

Impfungen

Neben den üblichen von der Stiko empfohlenen Impfungen für das Reisegebiet haben wir uns zusätzlich gegen das Chikungunya Virus impfen lassen. Das Virus trat zu unserer Reisezeit vermehrt auf den Seychellen auf. Aufgrund meines empfindlichen Magen gab es auch noch die Typhus und Cholera Impfung. Beachte die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/seychellen-node/seychellensicherheit-226912

Einreise

Beachte, dass du ab 30 Tage vor Einreise in die Seychellen eine elektronische Einreisegenehmigung beantragen musst.
Treten nach Ausstellung der Genehmigung Änderungen bei deiner Reise auf, z. B. anderen Flug oder andere Unterkünfte, musst du auch die Einreisegenehmigung ändern. Das geht sehr unkompliziert, indem du mit der Behörde chattest und die neue Reisebestätigung hochlädst. Innerhalb von wenigen Minuten bekommst du eine neue Genehmigung.

Ankunft

Das Einreiseprozedere ist auch sehr unkompliziert. Du wirst von den “Grenzbeamtinnen”(ich habe tatsächlich nur Frauen an den geöffneten Schaltern gesehen) mit einem netten Lächeln empfangen und bekommst ohne irgendwelche Nachfragen oder Sonstiges den Stempel in den Pass.

Nachdem du deinen Koffer geholt hast, wirst du von einigen Veranstaltern mit Schildern empfangen. Danach hast du die Möglichkeit noch Geld zu wechseln oder am ATM (Geldautomaten) zu ziehen. Ich würde dir auf jeden Fall eines von beiden empfehlen, wenn du mit der Fähre direkt weiterreist.

Unsere Reiseroute

1.-6. Tag Insel Praslin
7.-9. Tag Insel La Digue
10.-15. Tag Insel Mahé

🏝️ Praslin – grün, entspannt & einfach schön

Angekommen am Ferry Hafen haben wir direkt unseren Mietwagen übernommen. Alles sehr unkompliziert und gut organisiert.
Um zum Grand Anse (Bucht im Westen der Insel) zu kommen fährst du einmal quer über die Insel, ca. 20 min. Wir waren überrascht, dass es  ziemlich hoch und runter geht. Absolut beeindruckend ist der Palmenwald, durch den sich die Fahrt zieht. Es ist alles sooo unfassbar grün. Es dauert nicht lange und du weißt, du bist im Paradies.

Unterkunft

Wir haben uns für die Seashell Beach Villa entschieden. Eine kleine Selbstversorgungsunterkunft am schönen Grand Anse. Bei der Auswahl der Unterkunft war mir folgendes wichtig: direkte Strandlage ✅️, Meerblick ✅️, Liegen am Strand ✅️ und der Strand ohne Seegras. Ohne Seegras hat nur bedingt funktioniert. Am 2. Tag drehte der Wind und es war etwas Seegras vorhanden.
Um Strand ohne Seegras zu haben, musst du gut recherchieren, zu welcher Zeit der Monsun wie weht. Das entscheidet, auf welchen Seite der Insel Seegras zu finden ist. Und schlussendlich ist es dann doch täglich anders ☺️.
Die Unterkunft hat 8 Zimmer und wird von Cindy, einer überaus netten Gastgeberin, geführt. Die Zimmer werden täglich gereinigt, Handtücher gewechselt und Toilettenpapier aufgefüllt. Besonders praktisch ist hier auch der kostenlose Wäschewaschservice von Cindy.
Am Strand findest du 11 Liegen mit bequemen Auflage und 3 Hängematten. Ach, fast vergessen… und 2 Riesenschildkröten🐢. Es gibt keinen “Liegenkampf” am Strand – herrlich!
Das Bett ist sehr bequem, allerdings könnte es schwierig werden, wenn du größer als 1,80m bist.
Supermärkte gibt es einige, einer ist gut zu Fuß zu erreichen, bei den anderen benötigst du ein Auto oder den Bus (Bushaltestelle ist direkt vor der Tür).
Von Cindy haben wir ab und an frisches selbst geerntetes Obst erhalten: Mini Bananas, Mango, Zitronen, Papaya, Sour Sop.

Restaurants

Jacks Take Away
Ein schön hergerichteter Foodtruck mit einheimischer, sehr leckerer creolischer Küche. Unbedingt probieren. Im Vergleich zu den Restaurant sind die Take Aways unschlagbar günstig und die Portionen machen satt.

Zilwa Raggae Bar – Take Away
Ein tolles, uriges Take-away-Restaurant, bei dem der Chef an den Turntables steht und den Gästen Reggae Musik präsentiert – wirklich toll! Freitags gibt es live Musik, leider haben wir dort keinen Freitag erlebt.
Die Gerichte sind überschaubar. Bei der geduldigen Theken-Dame wählst du dein Gericht aus. Wir haben nach Ansicht gewählt, das meiste war fertig gekocht und wurde nach Bedarf nachgefüllt. Es war alles sehr lecker. Hier lassen es sich auch die Einheimischen schmecken.

Breeze Garden
Das Breeze Garden ist ein im Vergleich günstiges Restaurant, mit guten Pizzen und anderen vielseitigen Gerichten. Hier werden sicher alle fündig.

Beachbar
Ganz froh darüber waren wir, dass sich in unmittelbarer Nähe zu unserer Unterkunft eine Beachbar befand, die bis 21 Uhr geöffnet hat. So konnte man am Abend auch noch was trinken. In der Unterkunft und der näheren Umgebung war abends “der Hund begraben” und nichts los. Zu beachten ist jedoch, dass du abends bei Flut die Bar nicht mehr über den Strand erreichst bzw. verlassen kannst. Der Zugang über die Straße funktioniert aber ebenso gut.

Strände

Anse Lazio (im Norden)


Der berühmte Anse Lazio hat mir persönlich am Besten gefallen. Eine schöne, breite Bucht mit herrlichem, ruhigen warmen Wasser. Es gibt dort einfache Strandbars, professionelle Strandbars und Restaurants. Ab ca. 13 Uhr wird es voller am Strand und es wird dann auch schwieriger, ein Schattenplätzchen zu ergattern, ohne dem Nachbarn zu nahe zu kommen.

Anse Georgette (im Norden)

Der Anse Georgette soll einer der zehn schönsten Strände der Welt sein. Du kommst zu ihm nur über das Lemuria Resort, mit Voranmeldung. Die Anmeldung hat Cindy für uns übernommen. Vom Eingang des Lemuria musst du zu Fuß ca 25 min. bergauf und bergab laufen, um den Strand zu erreichen. Der Weg lohnt sich aber, du findest dort eine weiße Sandbucht mit herrlich türkisem warmem Wasser. So ein türkises Wasser haben wir noch nirgends gesehen.
Es gibt dort eine Strandbar mit viel Obst, Kokosnüssen und Cocktails, aber auch Wasser, Cola und Kaffee.
Verschiedentlich wird geschrieben, dass der Anse Georgette ein einsamer Strand wäre…das ist er definitiv nicht. Allerdings verläuft es sich gut und alle haben ein Schattenplätzchen. Das wahre Paradies ist hier!

Anse Volbert (im Osten)

Der Anse Volbert soll der frequentierteste Strand auf der Insel sein. Wir waren fast allein, wirklich los ist dort nichts. Der Strand ist endlos und sehr breit. Es geht sehr flach ins Wasser rein.
Du findest dort Supermärkte, einen Take Away, Restaurant. Allerdings habe ich dort eine einfache, unkomplizierte Strandbar vermisst.

Grand Anse (im Westen)

Der lange, weiße Strand direkt an unserer Unterkunft, mit dem Gefühl, Samt unter den Füßen zu haben, wenn du im Sand stehst.
Aufgrund der Ebbe und Flut (übrigens merkbar an allen Stränden) ist ein Schwimmen dort nur bedingt, bis gar nicht möglich. Dafür kannst du bei Dämmerung eine Vielzahl von Stachelrochen im flachen Wasser beobachten. Es sollen sich auch Baby-Sharks dort aufhalten, die wir jedoch nicht gesehen haben.

Cabana Beach

Ganz versteckt findest du im Osten der Insel (Am Ende der Anse Volbert) den kleinen, einsamen Cabana Beach. Schaut euch an, welche Farben hier das Meer hat:

Sehenswertes

Vallée de Mai
Neben den traumhaften Stränden musst du unbedingt einen Ausflug in den Palmenwald machen. Ein faszinierender Ort der Ruhe. Natur Pur. Du hast die Möglichkeit von den Wanderrouten 1km, 1,7 km und 2,  dir eine zu wählen. Es geht mal bequem, mal über Stock und Stein, bergauf und bergab.
Highlight des Waldes ist die Coco de Mer. Die Palme mit dem weltweit größten Fruchtsamen, der einer doppelten Kokosnuss gleicht. Es gibt die männliche und weibliche Frucht: hier die weibliche Frucht 😊

🚲 La Digue – entschleunigen auf die schönste Art

La Dique ist eine recht kleine, autofreie Insel (ein paar Autos, die dem Transport dienen, gibt es aber doch). Du bewegst dich hier mit dem Fahrrad fort. Fahrradverleihe hast du an jeder Ecke. Bei uns war einer direkt am Hotel angeschlossen. Für ca. 6 €/Tag leihst du dir das aus. Wir waren 2 volle Tage auf La Dique, was völlig ausreichend ist.

Unterkunft

Wir sind im Hotel Island Lodge untergekommen. Ein recht günstiges Mittelklasse Hotel, für 2 Tage völlig in Ordnung. Das Frühstück war einfach, hätte aber durchaus auch einen Toaster vertragen (ungetoastetes Toastbrot ist jetzt nicht das unsere). Ansonsten bekommst du frische Eierspeisen, eine Wurst- und Käsesorte, viele leckere und mal wenig leckere Marmeladen. Kaffee und Tee war inklusive, für Cappuccino & co musst du extra zahlen. Die zurecht geschnibbelten Früchte waren jetzt auch nicht so ansprechend, als dass ich mich hätte darauf stürzen wollen. Wir haben jedenfalls unser  “Self Catering Frühstück” mit heimischen Cappuccino (hab mir einige Tütchen meines Lieblings Cappuccinos mitgenommen 😎) sehr genossen.

Restaurants

Zwei mal waren wir in der nahe gelegenen Pizzeria, Ton Gregs Pizzeria. Die Knoblauch-Pizza und die Nudeln waren sehr köstlich. Es gibt auch einige Take-away-Restaurants in der nahen Umgebung. Als wir diese testen wollten, war entweder ein “special Abend” oder Sonntag (die meisten Take-away-Restaurants haben Sonntag geschlossen).

Strände

Anse Severe

Zur Anse Severe gelangst du in ca. 20 min mit dem Rad. Ein schöner Strandabschnitt mit einigen Strandbars im chilligen Inselflair. Wenn du Glück hast, begegnet dir auch eine freilebende Schildkröte. Bei uns befand sie sich bei Karims Fruitbar.

Anse Patates

Ein kleiner Strandabschnitt im Norden der Insel, schöner geht’s fast nicht. Du wirst dort allerdings auch nicht allein sein.

Anse Source d`Argent

Den wohl für die Seychellen bekanntesten Strand erreichst du über ein Naturschutzgebiet, für das du 150 SR/Person/Tag bezahlst. Vom Eingang aus geht es noch ein Stück entlang der Vanille-Plantagen.

Mahé – Die Hauptinsel der Seychellen

Mahé ist eine geschäftige Insel, mit mehr Trubel und viel Auto-Gehupe, aber nicht weniger schön als die beiden anderen Inseln.

Unterkunft

Hier wohnten wir im Beach Cottages in Bel Ombre am Beau Vallon. Eine moderne, sehr professionelle Selbstversorgungsunterkunft mit Reinigungsservice. Hier findest du sogar einen Air Fryer 😳. An Erstausstattung bekommst du eine Gallone Trinkwasser, bereits zwei Flaschen gekühltes Trinkwasser im Kühlschrank und Milch. Salz, Zucker, etwas Kaffee und Tee gehörten ebenfalls zur Ausstattung. Es gibt auch hier einen Wäschewaschservice, der 250 SR (ca. 15 €) kostet. Im Garten der Unterkunft findest du Liegen mit Sonnenschirmen und Schatten unter kleinen Palmen. Ebenfalls angeschlossen ist ein kleiner Strand, den es aber bei Flut nicht mehr gibt. Bei Ebbe ist es so flach, dass du nicht schwimmen kannst. Bei Flut soll man hier gut schnorcheln können – das habe ich selbst aber nicht ausprobiert.
Bei später Abreise hast du die Möglichkeit einen Late Check out, für 90 €, zu buchen (vorausgesetzt, es gibt keine unmittelbaren Nachmieter). Da wir erst um 19:30 Uhr zum Flughafen gebracht wurden, war das für uns gut investiert.

Restaurants

Am Hotspot des Beau Vallon hast du alle Möglichkeiten, von Restaurants bis hin zu vielen Take Aways. Wir haben den Take Away “ The Bakery” ausprobiert – gut schmeckende Creolische Küche. Leider vor Ort keine Sitzmöglichkeiten. Dann probierten wir nebenan das Take Away “K- Food” – ebenfalls gut schmeckende creolische Gerichte. Hier kannst du auch einigermaßen gut sitzen und den tollen Sonnenuntergang beobachten.
Besonders gut gefallen hat mir das Ambiente in der Strandbar “Beach Shak”. Hier sitzt du direkt am Strand und hast einen herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang. Das Essen war schmackhaft, aber nicht außergewöhnlich.
Unbedingt aber probieren musst du den Lieferservice “Creole Infusion”. Das war wirklich das beste creolische Essen, was wir in den 14 Tagen hatten – einfach nur köstlich!

Strände

Anse Intendance

Um die schönen Strand Spots zu finden, sind wir an einem Tag die Ost- und Westküste abgefahren. Gehalten hat es uns am Anse Intendance.

Sunset Beach

Unserer Lieblingsstrand auf Mahé. Eine kleine Bucht, mit Ruine eines ehemaligen  Hotels. Oberhalb, auf der Straße, gibt es lediglich 5 Parkmöglichkeiten. Dementsprechend wenig los ist dort. Etwas anders sieht es an einem Feiertag aus, auch die Einheimischen scheinen diesen Strand zu mögen. Dennoch findest du immer ein Plätzchen im Schatten.
Das Meer ist hier etwas unruhiger und nicht so flach wie sonst woanders.

Sehenswertes

Inselhauptstadt Victoria

Ein Bummel durch die Inselhauptstadt Victoria lohnt sich. Nutze den großen Platz an der Rue del la Possession. Das Parkticket bekommst du am gelben Souvenirhäuschen an der Einfahrt des Parkplatzes. Für einen Tag zahlst du 15 SR, für 4h 10 SR.

Was dich sonst noch interessieren könnte

Wetter

Wenn ich hier was gelernt habe, dann, dass du dem Wetterbericht in den verschiedenen Apps nicht trauen kannst. Du musst allerdings in allen Monaten damit rechnen, dass es auch mal regnet. Dafür sind die Inseln so schön grün. Der Regen fällt sehr lokal. Regnet es an dem einem Strand, kann am anderen die Sonne herrlich scheinen. Während unserer Reise hatten wir zweimal tagsüber Regen, einmal konnten wir in unsere Unterkunft flüchten und das andere Mal saßen wir im Auto.
Die Temperaturen waren zu unserer Reisezeit immer recht konstant bei 31-33°C, bei ebenfalls sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Da kam selbst Lorenz ab und an ans schnaufen ;-). Geschwitzt haben wir also 24 Stunden am Tag, das muss man schon wollen und auch vertragen. Zu Beginn unserer Reise hatten wir das Gefühl ständig duschen zu wollen, daran gewöhnt man sich dann aber doch recht schnell. Nachts gab es kaum Abkühlung, so dass du unbedingt bei der Wahl deiner Unterkünfte auf eine Klimaanlage achten solltest. Und vor allem: Beachte dies auch bei der Wahl deiner Klamotten, die du mitnimmst – dünne, wirklich dünne Sachen reichen völlig aus. Was anderes möchtest du nicht anziehen – glaube mir!

Mücken

Mücken gibt es definitiv auf den Seychellen. Seit Dezember 2025 wird auch vor dem von der Tiger Mücke übertragenen Chikungunya gewarnt, die tagaktiv sind. Also besorg dir auf jeden Fall ordentlichen Mückenschutz und schütze dich auch tagsüber. Ich selbst bin direkt von Anfang an (Hose aus…Mücke zugestochen) gepiesackt geworden. Lorenz dagegen kaum. Bei mir haben die Mücken auch immer die Stellen gefunden, die ich vergessen hatte einzusprühen. Nunja, mit Stichcreme war dann auch das Jucken auszuhalten. Auch nicht zu unterschätzen sind die stechenden Sandfliegen, die sich meist beim Seegras aufhalten. Also meide Seegras. Ich bin einmal von Sandfliegen in der Beachbar “überfallen” worden – das war wirklich nicht lustig, hat aber auch keinen Schaden an mir hinterlassen.

Trinkwasser

Das Trinkwasser auf den Seychellen soll kontrolliert gut und genießbar sein. Das habe ich allerdings, aufgrund meines empfindlichen Magens, nicht ausprobiert. Wir haben, auch für Kaffeewasser, ausschließlich Wasser aus Flaschen benutzt. Ich sogar für das Zähneputzen. Lorenz hat dazu überall das Leitungswasser benutzt und ihm ist nix passiert.

Fortbewegung auf der Insel

Fähre

Neben einer Flugverbindung zwischen Mahé und Praslin hast du die Möglichkeit mit der Schnellfähre Cat Cocos die Inseln zu erreichen. Die Fähre buchst du am Besten im Voraus, da diese zu den Ankommenszeiten der Flüge schnell ausgebucht sind. Du hast die Möglichkeit zwischen der Economy und der Business Class zu wählen. Wir haben uns für die Business Class entschieden, was nach dem langen Flug ganz angenehm war. Allerdings hatte dies einen Haken: da wir viel früher als geplant am Flughafen angekommen sind, hätten wir bereits die 4h frühere Fähre nach Praslin nehmen können. Da zu dieser Zeit die Business Class ausgebucht war und wir nicht “downgraden” konnten, mussten wir auf die eigentlich gebuchte Fähre warten. Die Passagiere, die Economy gebucht hatten, konnten problemlos auf die frühere Fähre umbuchen. Nunja – es gibt Schlimmeres…

Mietwagen

Das Busnetz auf Praslin und Mahé ist hervorragend ausgebaut und du kannst – wie ich finde auf Praslin ganz besonders gut – den Bus benutzen, um dich fortzubewegen.
Wir haben uns auf Praslin und Mahé einen Mietwagen über Maki Car Rental gebucht. Der erste Wagen war einer mit Automatikschaltung der andere mit Handschaltung. Beachte jedoch, dass auf den Seychellen Linksverkehr herrscht. Die Straßen sind zwar grundsätzlich in gutem Zustand, jedoch sehr eng und kurvig (also so richtig kurvig). Auf Praslin gibt es auch kaum Straßenbegrenzungen. Du solltest auf jeden Fall fahrerprobt und nicht ängstlich sein.

Fahrrad

Auf der Insel La Dique bist du nur mit dem Fahrrad unterwegs. Du findest überall Fahrradverleihe, sicher auch bei deiner gewählten Unterkunft. Die Fahrräder sind alt, aber mit Gangschaltung ausgestattet. Sie tun jedenfalls ihren Zweck.

Trinkgelder

Es erwartet hier niemand Trinkgeld. Hast du einen guten Service erlebt und gibst Trinkgeld, dann freut man sich auch darüber.

Budget

Das Inselleben kannst du an den Preisen in Deutschland ausrichten (außer die Tankkosten ;-)). Wir haben mit einem Tagesbudget von 100 € für uns gemeinsam gerechnet. Damit sind wir gut ausgekommen, haben aber auch des Öfteren Essen von den günstigeren Take Aways geholt.

Ein paar weitere Eindrücke

Fazit

Eine wundervolle Reise, die es nun zusammen mit der Bahamasreise auf unseren persönlichen Platz 1 geschafft hat. Die Strände, das Meer und die Natur der Inseln sind einfach fantastisch. Bist auch du so strandverliebt wie wir, musst du unbedingt auf die Seychellen – es lohnt sich definitiv!

Für uns steht fest: Seychellen – wir kommen wieder.